Ab einem Alter von 50 Jahren wird Versicherten empfohlen, die Darmkrebsvorsorge in Anspruch zu nehmen. Dabei wird entweder alle zwei Jahre ein Stuhltest auf verstecktes Blut durchgeführt oder eine Darmspiegelung (Koloskopie) veranlasst. Bei unauffälligem Ergebnis kann diese erneut nach zehn Jahren in Anspruch genommen werden.
Als individuelle Gesundheitsleistung ist auch ein hochpräziser Stuhltest möglich.
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Zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr haben Versicherte Anspruch auf einen einmaligen Gesundheits-Check. Ab dem Alter von 35 Jahren kann die Untersuchung alle drei Jahre in Anspruch genommen werden. Beim Gesundheitscheck werden folgende Leistungen durchgeführt:
Als individuelle Gesundheitsleistung ist auch ein erweiterter Check-up möglich.
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Ab dem 35. Lebensjahr (je nach Krankenkasse auch bereits ab dem 18. Lebensjahr) haben Versicherte alle zwei Jahre Anspruch auf eine Ganzkörperinspektion zur Früherkennung von Hautkrebs. Insbesondere bösartige Veränderungen (schwarzer Hautkrebs) können frühzeitig entdeckt werden. Eine zeitliche Zusammenlegung mit anderen Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Check-up) oder Chronikerprogrammen (z.B. DMP-Diabetes) ist möglich.
Als individuelle Gesundheitsleistung ist auch eine erweiterte Hautkrebsvorsorge möglich.
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Für Jugendliche, die in das Berufsleben eintreten und noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben, ist eine ärztliche Untersuchung und Beratung (Jugendarbeitsschutzuntersuchung) vorgeschrieben. Zunächst muss eine USB-ID (2 Buchstaben + 12 Ziffern) beim Bürgerbüro des Hauptwohnsitzes beantragt werden.
Die Untersuchung beinhaltet die Erhebung der Krankengeschichte mit einem standardisierten Fragebogen sowie eine Ganzkörper- und Urinuntersuchung. Zusätzlich erfolgt die Feststellung von Körpergröße und Körpergewicht, eine Blutdruckmessung und ein Sehtest. Denken Sie bitte auch an Ihren Impfausweis. Selten werden Ergänzungsuntersuchungen beim Facharzt notwendig.
Die Kosten der Jugendarbeitsschutzuntersuchung werden vom Bundesland Nordrhein-Westfalen übernommen.
Ab dem 45. Lebensjahr haben Männer einen jährlichen Anspruch auf Untersuchung der äußeren Genitalien und der Prostata. Die Vorsorge beinhaltet eine gezielte Anamnese und Beratung. Im Anschluss an die Inspektion der Genitalien und Abtastung der Lymphknoten erfolgt die vorsichtige Untersuchung der Prostata. Hierbei können kleine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Prostatakrebs ist in Deutschland die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Männern.
Das Angebot richtet sich an aktive und ehemalige Raucherinnen und Raucher zwischen 50 und 75 Jahren, die über einen längeren Zeitraum stark geraucht haben.
Voraussetzungen sind:
Wie läuft das Screening ab?
Zunächst werden in der Praxis die Voraussetzungen für eine Teilnahme geprüft. Anschließend informieren wir Sie ausführlich über Nutzen und mögliche Risiken der Untersuchung.
Bei bestehender Anspruchsberechtigung erfolgt die weitere Untersuchung in einer entsprechend qualifizierten radiologischen Praxis mittels Niedrigdosis-CT(LDCT). Bei unauffälligem Befund kann die Untersuchung in der Regel nach zwölf Monaten wiederholt werden.
Die Untersuchung ist für gesetzlich Versicherte, die die Voraussetzungen erfüllen, eine Kassenleistung.